32% der hessischen Bevölkerung gehören keiner Religionsgemeinschaft an



Aktuelles

An dieser Stelle möchten wir Sie über unsere Anliegen, unsere Aktionen,  Interessantes und Erstaunliches aus der Welt der Verquickung von Staat und Kirche berichten. Besuchen Sie speziell zum Thema Kirchentagfinanzierung unsere Seite Kirchentag in Frankfurt!

Podiumsdiskussion

18. September 2018
Nach einer gelungenen Podiumsdiskussion am 14.09.2018 im Saalbau Bornheim/Frankfurt, die geprägt war vom positiven Dialog zwischen den Diskutanten und den ca....
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Frühjahr 2018

15. April 2018
Wir hatten das Frühjahr 2018 – nach längeren Vorbereitungen – genutzt und sind in einen Dialog mit Vertretern von Parteien...
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Worum es (uns) geht

Säkulare Positionen müssen deutlich stärkere Berücksichtigung im gesellschaftlichen Miteinander finden


Wir sind fest davon überzeugt, dass für ein gutes Zusammenleben und eine gelingende Integration und Partizipation in einer vielfältigen, pluralistischen Gesellschaft unterschiedlicher Schichten, Milieus und Kulturen eine säkulare Politik der Trennung von Staat und Kirche notwendige Voraussetzung ist.

Die seit vielen Jahren aktiven, der Kirchenkritik und dem Humanismus verpflichteten Gruppen und Organisationen im Rhein-Main Gebiet haben ihre Ressourcen in einer Arbeitsgemeinschaft zusammengefasst, um säkulare Standpunkte besser sichtbar zu machen. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft unterscheiden sich in ihrer Betrachtung und Handhabung verschiedener gesellschaftsrelevanter Positionen durchaus, die gemeinsamen Ansichten überwiegen jedoch, sodass unter Berücksichtigung der partikulären Interessen eine solide Grundlage für die gemeinsame Arbeit gegeben ist. 

Unsere Gesellschaft kann dann funktionieren, wenn sich Vereinbarungen an den Bedürfnissen der Menschen orientieren. Das ist in Deutschland nicht immer gegeben. Zu stark sind die Interessen von Konzernen und Kirchen in demokratisch angelegte Strukturen eingedrungen. Lobbyismus bestimmt weitgehend den politischen Entscheidungsprozess. Politik vermag es immer weniger, sich dagegen aufzustellen, sondern wird oft von Medien und Lobbyisten getrieben. Auf Stabilität und langfristige Gültigkeit angelegte Gesetze benötigen jedoch Zeit, Geduld und Abstimmung mit allen Gruppen im Land. Hier ist Aufklärung und Protest erste Bürgerpflicht. Kommunikation und Umgang miteinander ist rauher geworden und von unreflektieren Erregungen geprägt, die unnötig Gemeinsamkeiten und konstruktive Atmosphären zerstören. Dem müssen wir alle entgegen wirken. Die Medien sind hier besonders in der Verantwortung.  Das Informationsangebot ist riesig – aber nicht unbedingt geprägt von verlässlichen Informationen und differenzierten Bewertungen, die als solche auch erkennbar sind.

Unsere Ziele und Forderungen bedeuten nicht mehr als die Umsetzung dessen, was im GG und der Menschenrechtserklärung niedergelegt ist und auf dem Weg zu einem modernen Staat unter den heutigen Gegebenheiten letztlich zwingend ist. In Weiterverfolgung der Aufklärung und des Humanismus.Im Einzelnen handelt es sich bei den Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft um folgende Organisationen und Gruppen:

Internationaler Bund der Konfessionslosen und Atheisten

gbs Frankfurt am Main Regionalgruppe der Giordano Bruno Stiftung

Humanistische Gemein-schaft Hessen K.d.ö.R.


Unsere Themen

Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft sind innerhalb ihrer Organisationen mit eigenen Themenschwerpunkten tätig, die durchaus verschiedene Aspekte unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens beinhalten. Allen gemeinsam ist aber der Wunsch, die Kriterien unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens im Sinne des Grundgesetzes, der Erklärung der Menschenrechte und nach säkularen Überzeugungen mit zu gestalten.

  • Aufklärung über säkulare Positionen – gerechte Regeln für alle

  • Kirchentagsfinanzierung durch allgemeine Steuergelder – keine Privilegien für die Kirchen

  • Abschaffung der Staatsleistungen an die Kirchen – Umsetzung des Verfassungsauftrags

  • Ethikunterricht an hessischen Schulen: Ausbildung geeigneter Lehrer und Bereitstellung des Finanzrahmens

  • Die Diskriminierung von Arbeitnehmern durch das kirchliche Arbeitsrecht muss aufhören

  • Wir sind der Meinung, dass auch konfessionsfreie Menschen Ihre Feiertage haben sollten

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