Notizen zum Thema

Die Handhabung öffentlicher Zuschüsse zu kirchlichen Festen ist seit vielen Jahren Gegenstand aktiver Proteste. Rechnet man die Zuwendungen öffentlicher Stellen (Stadt, Land, Bund) sowie die Einnahmen aus Kartenverkäufen zusammen, so bleiben bei den Kirchen selbst nur minimale Belastungen übrig. Im Folgenden finden Sie eine Reihe von Notizen zum Thema:

  • Basisinfo
  • Mag. FFM
  • IBKA 
  • DIE LINKE
  • FDP
  • hpd
  • EKHN
Basisinformation

61% der Frankfurter Bevölkerung gehören keiner christlichen Kirche an und es ist nicht einzusehen, dass die kirchliche Werbeveranstaltung in dieser Höhe von allen Steuerzahlern bezuschusst werden soll. Der Finanz- (und Kirchen)dezernent Becker wird nicht müde, auf die gespannte Finanzlage der Stadt hinzuweisen. Es ist durch nichts zu begründen, den christlichen Kirchen, die 2016 in Deutschland 524 Millionen Mill. Euro Staatsleistungen, die nicht zu belegen sind und an Kirchensteuer 2016 ein Rekordhoch von 11,6 Milliarden eingenommen hat, in dieser Weise entgegenzukommen. 

Der ökumenische Kirchentag im Mai 2010 in München hat gezeigt, dass beträchtliche Summen den Steuerzahlern aufgelastet werden. Von den Gesamtausgaben in Höhe von 26,2 Mio. Euro wurden laut FR vom 11. 9. 17 etwa 11 Mio. durch Eintrittsgelder, durch Spenden und von Sponsoren, nur 5 Mio. von den beiden Kirchen und die restlichen 10,2 Mio. durch öffentliche Zuschüsse finanziert. Die Stadt München steuerte 3,7 Mio. €, das Land Bayern 5 Mio. und der Bund 1,5 Mio. bei. 

MaWa/3-2018