Willkommen bei den Säkularen in Hessen

der Bevölkerung in Deutschland gehören keiner Religionsgemeinschaft an! Das sollte zu denken geben: 
Die Wahrnehmung dieser wachsenden Gruppe ist im politischen Alltag noch nicht festzustellen.


Aktuelles

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Worum es uns geht

Säkulare Positionen müssen deutlich stärkere Berücksichtigung im gesellschaftlichen Miteinander finden

Wir sind fest davon überzeugt, dass für ein gutes Zusammenleben und eine gelingende Integration und Partizipation in einer vielfältigen, pluralistischen Gesellschaft unterschiedlicher Schichten, Milieus und Kulturen eine säkulare Politik der Trennung von Staat und Kirche notwendige Voraussetzung ist.

Die seit vielen Jahren aktiven, der Kirchenkritik und dem Humanismus verpflichteten Gruppen und Organisationen im Rhein-Main Gebiet haben ihre Ressourcen in einer Arbeitsgemeinschaft zusammengefasst, um säkulare Standpunkte besser sichtbar zu machen. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft unterscheiden sich in ihrer Betrachtung und Handhabung verschiedener gesellschaftsrelevanter Positionen durchaus, die gemeinsamen Ansichten überwiegen jedoch, sodass unter Berücksichtigung der partikulären Interessen eine solide Grundlage für die gemeinsame Arbeit gegeben ist.

Unsere Gesellschaft kann dann funktionieren, wenn sich Vereinbarungen an den Bedürfnissen der Menschen orientieren. Das ist in Deutschland nicht immer gegeben. Zu stark sind die Interessen von Konzernen und Kirchen in demokratisch angelegte Strukturen eingedrungen. Lobbyismus bestimmt weitgehend den politischen Entscheidungsprozess. Politik vermag es immer weniger, sich dagegen aufzustellen, sondern wird oft von Medien und Lobbyisten getrieben. Auf Stabilität und langfristige Gültigkeit angelegte Gesetze benötigen jedoch Zeit, Geduld und Abstimmung mit allen Gruppen im Land. Hier ist Aufklärung und Protest erste Bürgerpflicht. Kommunikation und Umgang miteinander ist rauher geworden und von unreflektieren Erregungen geprägt, die unnötig Gemeinsamkeiten und konstruktive Atmosphären zerstören. Dem müssen wir alle entgegen wirken. Die Medien sind hier besonders in der Verantwortung.  Das Informationsangebot ist riesig – aber nicht unbedingt geprägt von verlässlichen Informationen und differenzierten Bewertungen, die als solche auch erkennbar sind.

Unsere Ziele und Forderungen bedeuten nicht mehr als die Umsetzung dessen, was im GG und der Menschenrechtserklärung niedergelegt ist und auf dem Weg zu einem modernen Staat unter den heutigen Gegebenheiten letztlich zwingend ist. In Weiterverfolgung der Aufklärung und des Humanismus. Im Einzelnen handelt es sich bei den Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft um folgende Organisationen und Gruppen:



Internationaler Bund der
Konfessionslosen und Atheisten
Landesverband Hessen

gbs Frankfurt am Main
Regionalgruppe der
Giordano Bruno Stiftung

Humanistische Gemeinschaft 
Hessen
K.d.ö.R